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Stressbewältigung durch Entwicklung von Spiritualität

Es sind nicht die Dinge die uns belasten, sondern die Ansicht, die wir von ihnen haben

In der einschlägigen wirtschaftsbezogenen Öffentlichkeit wie beispielsweise der WirtschaftWoche wird Führungskräften empfohlen, Stresssymptome ernst zu nehmen. Dies liegt nahe; denn die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Stress zu einer der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jh. erklärt.

Es gibt keinen Zweifel, dass Dauerbelastungen zu Befindlichkeitsstörungen und handfesten Krankheiten wie z. B. Herz-/Kreislauferkrankungen, Magen-/Darmstörungen, Schwächung des Immunsystems, aggressiven Verhaltensweisen, Angst und Depressionen führen.

  • Neben Fehlzeiten führt dies in Unternehmen u. a. zu
  • gestörter Kommunikation bis hin zum Mobbing,
  • Suchtverhalten,
  • fehlende Motivation,
  • Burn out,
  • steigende Fehlerquoten,
  • verminderte Lernfähigkeit,
  • eingeschränkte Kreativität und Flexibilität.

Insgesamt sinken damit Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit.

Um angemessen gegensteuern zu können, ist die Erkenntnis wichtig, dass Stress „im Kopf“ entsteht. Die moderne Stressforschung teilt die Aussage des römischen Philososphen Epiktet, dass es nicht die Dinge sind, die uns belasten, sondern die Ansicht, die wir von ihnen haben.

Einstellungen und Glaubenssätze spielen im gesamten Stressgeschehen eine zentrale Rolle. So ist es belastend, wenn man ständig alles kontrollieren will, nicht delegieren kann und über alles informiert sein will. Ebenso belastend wirkt ein übersteigertes Misstrauen anderen gegenüber.

Der Entwicklung von Spiritualität kommt eine entscheidende Bedeutung zu, wenn es darum geht, diese Belastungsmomente aufzulösen. Spiritualität bildet einen Kontrapunkt zu empfundenen Belastungen und wird im religionsunabhängigen Sinne als Gefühl der Verbundenheit mit anderen Menschen und der Umwelt verstanden. Diese Empfindung ist wichtig, um auch in schwierigen Situationen angemessen handeln zu können.

Themenschwerpunkte:
  • Das Stresskonzept und die Wirkung der subjektiven Lerngeschichte
  • Die Bedeutung des Loslassens
  • Die spirituelle Ebene menschlicher Existenz
  • Möglichkeiten der Stressbewältigung (in Theorie und Praxis)
Zielgruppe

Dieses Seminar richtet sich an Frauen und Männer aus dem wirtschaftsbezogenen Umfeld. Angesprochen sind insbesondere Menschen, die Führungsaufgaben wahrnehmen. Die vorgesehenen praktischen Übungen (Atem- und mentale Übungen) können von jedem problemlos bewältigt werden. Bei vorhandener Betäubungsmittelkrankheit (z. B. Alkohol) wäre es allerdings zu empfehlen, vorher einen Arzt danach zu befragen, ob geistige Entspannungsübungen praktiziert werden können.

Eintägiges Seminar für Führungskräfte

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