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Symposium Bad Ems: Möglichkeiten der Synthese von Ayurveda und moderner Medizin

Die Deutsche Gesellschaft für Ayurveda e.V. (DGA) feierte vom 21. bis 24. Mai 2008 in der Kurstadt Bad Ems ihr 25-jähriges Bestehen. Ein internationales Aufgebot von führenden Ayurveda Experten, westlichen Ärzten und Wissenschaftlern lockte über 120 Teilnehmer zu einer mehrtägigen ärztlichen
Weiterbildung in ayurvedischer Pulsdiagnose und therapeutischem Yoga.

Therapeutischer Yoga

Jadranko Miklec erörterte die fundamentalen Zusammenhänge von Atmung, Asanas und Bewusstsein in der Therapie verschiedener Erkrankungen

Weiterbildung in ayurvedischer Pulsdiagnose

Dr. Raju aus Indien, der „Weltmeister in ayurvedischer Pulsdiagnose“, leitete zum ersten Mal seit 10 Jahren wieder einen derartigen Kurs im Westen und begeisterte alle Teilnehmer mit seiner Ausstrahlung und seinem tiefen Wissen.

Wissenschaftliches Symposium 

Den Höhepunkt bildete ein ganztägiges wissenschaftliches Symposium zum Thema „Synergie zwischen moderner Medizin und Ayurveda“. Die sichtbaren Erfolge des integrativen Zusammenwirkens der modernen Medizin mit dem uralten Wissen und den Heilverfahren des authentischen Ayurveda wurden in vielen Fallstudien überzeugend dargestellt.

Diese Synergie scheint die effizienteste Möglichkeit zu sein, die nicht mehr beherrschbaren Kosten im Gesundheitswesen zu reduzieren und ein neues Verständnis von Gesundheit, persönlicher Vorsorge und Prävention bei jedem Einzelnen zu erreichen.

Gesundheit: Swastha, im Selbst gegründet sein

Der Präsident der DGA, Dr. Ulrich Bauhofer, definierte Gesundheit (Swasthya) als das Resultat einer lebendigen Beziehung zwischen Veda und Ayus – zwischen Bewusstsein und Materie. Swasthya bedeutet vom Sprachursprung her im Selbst (Swa) verankert zu sein (sthya). Prof. Dr. Gerry Bodecker, der für die WHO und die Oxford University tätig ist, berichtete über seine Arbeit zur Erforschung von traditioneller und integrativer Medizin. Er betonte den hohen Stellenwert der einfachen täglichen inneren und äußeren ayurvedischen Routine für Wohlbefinden, Vorsorge und Anti-Aging.

Assoziation des größten Ayurveda-Ärzteverbandes Indiens mit der DGA

Der Vorsitzende des All India Ayurveda Congress, Dr. Devendra Triguna bekräftigte die bestehende Assoziation mit der DGA. Der Direktor der Maharishi Ayurveda Products India, Dr. Anand Shrivastava, zeigte sich auch sehr erfreut über die Zusammenarbeit und sicherte seine volle Unterstützung für den deutlichen Ausbau von Ayurveda in Europa zu.

Historie der Deutschen Gesellschaft für Ayurveda

Die deutsche Gesellschaft für Ayurveda (www.ayurveda.de) ist weltweit die erste und älteste ayurvedische Gesellschaft außerhalb Indiens. Sie wurde 1983 von einer Gruppe engagierter Ärzte gegründet im Zusammenhang mit der Wiederbelebung des traditionellen Ayurveda durch Maharishi Mahesh Yogi. Unter seiner Leitung wurden die ursprünglichen Grundlagen von den besten indischen Vaidyas und westlichen Ärzten an Hand der alten Überlieferungen und der Erfahrung reinen Bewusstseins wieder hergestellt.

Die DGA hat eine Pionierleistung erbracht, indem sie diesen authentischen Ayurveda im Westen, vor allem in Deutschland bekannt gemacht hat.

Außerdem hat sie in den letzten fünf Jahren Hunderte von Ärzten in Maharishi Ayurveda ausgebildet. Diese Kurse werden als Fortbildungskurse von der Ärztekammer anerkannt.

Die Mitglieder der DGA gründeten die ersten Panchakarma-Kliniken außerhalb Indiens. Eine davon ist das bekannte Maharishi Ayurveda Gesundheits- und Seminarzentrum in Bad Ems. Hier wurden bisher mehr als 15.000 Patienten nach den authentischen ayurvedischen Prinzipien behandelt.

Gekrönt wurde die dreitägige Veranstaltung von einem Festabend mit einem ayurvedischen Gala-Dinner und klassischem indischen Tanz. Die aus Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien, Italien, Dänemark, Schweden und Südamerika angereisten Gäste gaben begeisterte Kommentare zu der gesamten Veranstaltung wie „Übertraf alle Erwartungen“, „Hervorragende Vorträge“ und „Divine knowledge“.
Für die Deutsche Gesellschaft für Ayurveda brachten diese Tage ein großes Momentum. Die DGA sieht sich bestärkt in der Umsetzung der Vision einer krankheitsfreien Gesellschaft und sie wird ihr Ausbildungsprogramm signifikant verstärken und auf weitere Bereiche ausdehnen.

Vorträge des Symposiums

Grußworte:

Bürgermeister Josef Oster /Indischer Generalkonsul Ashok Kumar

Vorträge:

Dr. med. Ulrich Bauhofer: Veda als Basis von Ayu

Prof. Dr. med. Bodo Schwartzkopff: Ayurveda und Kardiovaskuläre Medizin

Dr. med univ. Thomas Reisinger: Herzrythmusstörungen und mentale Klinikeinstellung

Dr. phil. Karin Pirc: Erfahrung mit Panchakarma bei chronischen Krankheiten und
Hypertonie

Prof. Dr. med. Horst Przuntek: Toxine, Detoxifikation: Bedeutung der Ayurveda-Medizin

Prof. Dr. med. H. P. T. Ammon: Indischer Weihrauch auf dem Weg von der ayurvedischen Heilkunde zur evidenzbasierten Medizin

Dr. med. Hans Schäffler: Geschichte des Ayurveda in Indien und Europa

Prof. Dr. Gerry Bodeker: The global spa industry & Ayurveda

Dato’ Dr. Dorai Raja: Integration of Ayurveda in Malaysian Healthcare system

Dr. med. Wolfgang Schachinger: Ayurveda in der Praxis des niedergelassenen Arztes

Dr. med. Ernst Schrott: Ayurveda-Ausbildung für Ärzte und medizinische Heilberufe durch die Deutsche Ayurveda Akademie

Dr. med. Ulrich Bauhofer: Ausblick&Verabschiedung

Abendveranstaltung:

Dr. Anand Shrivastava Basic priciples of ayurvedic therapy

Dr. Devedra Triguna: Partnership All India Ayurveda Congress

Indischer Tanz vorgeführt von Gudrun Maertens

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